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Frische Luft rein, belastete Aerosole raus

Während der Corona-Pandemie haben wir uns alle neuen Herausforderung stellen müssen aber auch viel dazu gelernt. Unser Wissen zu Infektionswegen und Hygieneverhalten hat sich erweitert, ebenso wie unser Wortschatz: COVID-19, als Bezeichnung für die Lungenkrankheit, die durch das Corona-Virus ausgelöst wird, – oder auch „Aerosole“.

Denn letztere sind winzigste Tröpfchen in der Luft, an denen sich das Corona-Virus SARS-CoV-2 befinden kann. Wir atmen diese Aerosole ein und aus. Dabei verteilen sie sich vor allem in geschlossenen Räumen schnell. Noch schneller übrigens beim Sprechen oder Singen. Der Chefvirologe der Berliner Charité warnte bereits Ende Mai im NDR Info-Podcast vor der Virusübertragung über Aerosole und wies dabei auf Studien hin.

Was CO2 und Aerosole verbindet

Jeder Mensch atmet etwa acht Liter Luft aus – pro Minute. Darin enthalten sind eine Menge Aerosole, die sich nur schwer messen lassen. Zusätzlich wird aber vor allem CO2 (Kohlendioxid) ausgeatmet. Schon lange vor Corona hat das Umweltbundesamt empfohlen, dass beispielsweise in Klassenräumen die CO2-Konzentration nicht über 1.000 ppm (parts per million) steigen sollte. Bei Werten darüber sinkt die Leistungsfähigkeit, es kann zu Unbehagen und Kopfschmerzen kommen. Das Gefühl in einem stickigen Raum zu sitzen ist bekannt. Zum Vergleich liegt draußen an der frischen Luft die CO2-Konzentration bei nur 400 ppm.

Das heißt im Zusammenhang: Wo viel verbrauchte, also CO2-reiche Luft im Raum steht, sind auch viele Aerosole enthalten. CO2-Messgeräte in Klassenräumen oder Büros geben exakt an, wie es um die Luftqualität bestellt ist. Die Messgeräte zeigen analog einer Ampel mit grün, gelb oder rot an, wie hoch die CO2-Konzentration tatsächlich ist. Dazu berichtete auch die Tagesschau.

CO2-Wert und Aerosol-Belastung der Raumluft senken

Die Lösung liegt auf der Hand: Richtiges Lüften ist wichtig. Regelmäßiges Stoß- und Querlüften oder mit spezieller Lüftungstechnik in den Räumen kann das Risiko einer Infektion mit SARS-CoV-2 reduzieren. Dies beschreibt eine aktuelle Stellungnahme der Kommission Innenraumlufthygiene (IRK) am Umweltbundesamt. Für Schulen empfiehlt die IRK beispielsweise in jeder Unterrichtspause intensiv bei weit geöffneten Fenstern zu lüften, bei längeren Unterrichtseinheiten von mehr als 45 Minuten Dauer auch während des Unterrichts. Fenster dagegen dauerhaft nur gekippt zu halten, reiche dagegen in stark belegten Räumen nicht aus. Einige Meinungen gehen sogar so weit, dass die Fenster in Klassenzimmern die ganze Zeit geöffnet sein sollten.

Diese Grundregeln des richtigen Lüftens gelten natürlich nicht nur für Schulen, sondern für alle Orte, an denen in geschlossenen Räumen Menschen zusammenkommen. Dem Virus ist es egal, ob es sich um einen Klassenraum, ein Restaurant oder um einen privaten Wohnraum handelt.

Kontinuierliche, gesunde Lüftung einfach gemacht

Grundsätzlich wird also ein regelmäßiger, dosierter Frischluftaustausch empfohlen. Das unterstützt zum Beispiel der Universal-Fensterlüfter, der in nur 5 Minuten schnell montiert ist. Dabei gilt, dass mindestens zwei Fensterlüfter im Einsatz sein müssen und pro 10 m2 Wohnfläche einer. Idealerweise an gegenüberliegenden Fassadenseiten installiert, entsteht so eine permanente, feine Querlüftung. Frische Luft wird bei geöffnetem Fensterlüfter in den Raum und verbrauchte Luft nach draußen geführt. Das hilft zusätzlich Schimmelbildung vorzubeugen, wie sie bei gekippten Fenstern entsteht und sorgt so nicht nur in Pandemie-Zeiten für ein verbessertes Klima und frischere Luft.