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Einfache Nachrüstung für ungedämmte Rollladenkästen!

Rollladenkasten-Dämmungen reduzieren Wärmeverluste um bis zu 70 %!

Rollladenkästen sind Wärmebrücken und damit Schwachpunkte in der Außenfassade von Häusern: Sind sie nicht richtig gedämmt, treiben sie die Heizkosten unnötig in die Höhe! Ein wichtiger Grund also, um sich einmal Gedanken über eine optimale Rollladenkasten-Dämmung zu machen.

Vorteile einer optimalen Rollladenkasten-Dämmung:

  • Heizkosten sparen: Verringert die Wärmeverluste bis zu 70%
  • höherer Wohnkomfort: Wirksame Schallreduzierung
  • Verbesserung des Energiesparpasses: Erfüllt die Anforderungen der Energiesparverordnung (EnEV)
  • weniger Umweltbelastung durch bessere Emissionswerte

Benötigte Werkzeuge:

  • Stift & Messwerkzeug
  • Cuttermesser
  • Montageschaum

Schritt 1

Öffne vorsichtig den Rollladenkasten, um diesen frei zugänglich zu machen.

Tipp: Wenn du den Rollladenkasten bereits geöffnet hast, denk mal über den Einbau eines Rohrmotors von Schellenberg nach. Im Sortiment findest du ebenfalls smarte Steuerungen für deine Bedürfnisse.

Schritt 2

Zieh den Rollladen komplett hoch und miss den Abstand vom Rollladen-Ballen bis zur Kastenoberseite aus.

So kannst du die passende Dämmdicke ermitteln: Vor dem Einbau solltest du dich über deine Platzverhältnisse im Rollladenkasten informieren. Welche Rollladenkasten-Dämmung man wählt, hängt nicht nur mit dem finanziellen Aspekt und dem guten Willen zusammen, sondern ebenfalls mit dem vorhandenen Platz. Zieh den Rollladen vorher komplett hoch und miss den Abstand vom Rollladen-Ballen bis zur Kasten-Oberseite und entscheide dich daraufhin für die passende Rollladenkasten-Dämmung.

Schritt 3

In unserem Beispiel hat die Rollladenkasten-Dämmung mit 25 mm Stärke ausreichend Platz. Die 13 mm Dämmung wäre unnötig dünn.

Tipp: Wenn dein Fenster eine Breite von einem Meter überschreitet, benötigst du für die optimale Dämmwirkung die entsprechende Anzahl an Dämmungen. Dämmungen von Schellenberg haben eine Breite von einem Meter.

Schritt 4

Miss die Breite aus.

Schritt 5

Miss die Höhe aus. Zieh von dem ermittelten Maß die Dämmstärke (13 oder 25 mm) ab.

Tipp: Die benötigten Maße sind Innen-Maße.

Schritt 6 und 7

Miss einmal die Tiefe des Rollladenkastens oberhalb und einmal unterhalb des Rollladens (oben für den Zuschnitt der Dämmmatte. Unten für den Zuschnitt der Bodenplatte).

Schritt 8 und 9

Schneide die Bodenplatte entsprechend der gemessenen Tiefe und Breite zu.

Wichtig: Achte beim Zuschnitt beider Teile auf die Nutseite, in die nachher die Dämmmatte greift. Die Struktur der Dämmung ermöglicht dir einen sauberen Zuschnitt.

Bevor du die Dämmmatte zuschneidest, ermittelst du das Tiefenmaß. Dieses ergibt sich aus dem Höhenmaß plus dem Tiefenmaß (oben) minus 5 cm.

Schritt 10 und 11

Schneide die Dämmmatte entsprechend der gemessenen Tiefe und Breite zu.

Wichtig: Solltest du deinen Rollladen manuell bedienen, schneide ein Durchgangsloch für den Gurt in die Dämmmatte!

Schritt 12

Setze die Bodenplatte in den Kasten ein. Achte darauf, dass die Nut vorne sitzt. Fixiere die Platte mit einem handelsüblichen Klebe- bzw. Zargenschaum.

Schritt 13

Setze im nächsten Schritt die Dämmmatte (zuerst oberhalb des Panzers) ein und verbinde danach Nut und Feder (Bodenplatte und Dämmmatte). Falls vorhanden, kann nun der Rollladengurt mit positioniert werden.

Schritt 14

Mit dem zuvor verwendeten Klebeschaum, kannst du die Rollladenkasten-Dämmung nun seitlich, oben und unten fixieren und zusätzlich abdichten.

Tipp: Wenn du, aufgrund der Breite, mehrere Dämmungen verbauen willst, dichte zusätzlich die sichtbaren Verbindungsnähte mit dem Schaum ab. Dieser Vorgang optimiert die Dämmeigenschaft, bietet zusätzlichen Schutz vor Zugluft und Wärmeeintritt und verhindert ebenfalls die Schimmelbildung.

Fertig!